E-Auto vs. Benziner Kostenrechner: Was ist günstiger?

Ist ein E-Auto wirklich günstiger als ein Benziner? Gib Verbrauch, Ladepreise, Kraftstoffpreis, Ladeverluste und Jahresfahrleistung ein und vergleiche die Kosten pro 100 km, Monat und Jahr. Das optionale Sparszenario zeigt, ob sich ein höherer Kaufpreis des E-Autos über die laufenden Kosten amortisiert. Mit Ladeverlusten, zuhause/öffentlich-Lademix und transparenter Beispielrechnung.

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Jahresfahrleistung

km

E-Auto

Nutze deinen realen Verbrauch aus dem Bordcomputer. Autobahn und Winter erhöhen ihn deutlich.

kWh/100 km

Beim Laden gehen 8–12 % Energie verloren. Hängt von Ladeart, Temperatur und Fahrzeug ab.

%

Je mehr du günstig zuhause lädst, desto besser schneidet das E-Auto im Kostenvergleich ab.

%
Anteil öffentlich laden20 %
€/kWh

Öffentliches Laden variiert je nach Anbieter, AC/DC und Tarif stark.

€/kWh

Verbrenner

Vergleichsfahrzeug

l/100 km
€/Liter

E-Auto vs. Benziner: Ergebnis

E-Auto Kosten pro 100 kmca. 8,20 €
Benziner Kosten pro 100 kmca. 12,03 €
E-Auto Jahreskosten1.229,58 €
Benziner Jahreskosten1.803,75 €
Ersparnis E-Auto574,17 €/Jahr
Monatliche Differenzca. 47,85 €
Mischstrompreis E-Auto0,414 €/kWh

Das E-Auto ist in diesem Szenario günstiger. Besonders der Anteil zuhause geladener Energie wirkt sich positiv aus.

Empfehlung

Mit deinen Eingaben fährt das E-Auto günstiger. Prüfe, ob du eine eigene Wallbox oder einen Ökostromtarif nutzen kannst – das senkt den Mischstrompreis weiter und verbessert die Wirtschaftlichkeit zusätzlich.

* Affiliate-Hinweis: Verlinkte Produkte können Partnerlinks enthalten. Das ändert nichts am Preis für dich.

Vergleichstabelle: E-Auto vs. Benziner

KennzahlE-AutoBenziner
Verbrauch18,0 kWh/100 km6,5 l/100 km
Energie-/Kraftstoffpreis0,414 €/kWh (Misch)1,85 €/Liter
Kosten pro 100 km8,20 €12,03 €
Kosten pro km0,082 €0,120 €
Jahreskosten Energie/Kraftstoff1.229,58 €1.803,75 €
Monatskosten Energie/Kraftstoff102,46 €150,31 €
Gesamtkosten/Jahr1.229,58 €1.803,75 €
Gesamtkosten/Monat102,46 €150,31 €

Wann ist ein E-Auto günstiger als ein Benziner?

Ein E-Auto ist vor allem dann im Vorteil, wenn du häufig zuhause oder günstig laden kannst. Wer fast nur teuer öffentlich lädt, hat deutlich geringere Einsparungen. Die wichtigsten Faktoren im Überblick:

  • Günstiges Laden zuhause (unter 0,40 €/kWh) verbessert die Bilanz erheblich.
  • Hohe Jahresfahrleistung verstärkt den Kostenunterschied – ob positiv oder negativ.
  • Ein niedriger Verbrauch des E-Autos (unter 16 kWh/100 km) ist ein klarer Vorteil.
  • Teures öffentliches Schnellladen (ab 0,60 €/kWh) kann den Kostenvorteil aufheben.
  • Ein hoher Kraftstoffpreis beim Verbrenner verbessert die relative Wirtschaftlichkeit des E-Autos.

Warum Ladeverluste wichtig sind

Der Strom aus der Steckdose kommt nicht vollständig im Akku an. Ein Teil geht beim Laden als Wärme verloren – je nach Fahrzeug, Wallbox, Temperatur und Ladeart können das 5 bis 15 % sein. Wenn Ladeverluste nicht berücksichtigt werden, rechnet man das E-Auto zu optimistisch. Im Winter und beim DC-Schnellladen fallen Verluste oft höher aus. 8 bis 12 % sind für eine grobe Schätzung im Alltag realistisch.

Zuhause laden vs. öffentlich laden

Der Lademix entscheidet maßgeblich über den Mischstrompreis und damit über die Wirtschaftlichkeit. Zuhause laden ist meistens günstiger und planbarer. Öffentliche Tarife variieren stark:

Zuhause (Wallbox)

Meist 0,28–0,45 €/kWh. Planbar, günstig, ideal für den Alltag.

AC öffentlich (11–22 kW)

Oft 0,40–0,60 €/kWh. Günstig, aber langsamer.

DC Schnellladen (50–350 kW)

Häufig 0,55–0,90 €/kWh. Schnell, aber teuer.

Grundgebühr-Tarife

Günstigerer kWh-Preis, lohnt sich nur bei intensiver Nutzung.

Nicht nur Energie vergleichen

Dieser Rechner vergleicht vor allem laufende Energie- und optionale Wartungskosten. Er ersetzt keine vollständige Total-Cost-of-Ownership-Berechnung. Weitere Faktoren, die eine Kaufentscheidung beeinflussen:

Kaufpreis / Finanzierung
Wertverlust (Restwert)
Versicherungsbeitrag
Reifenverschleiß
Zulassungssteuer
Förderungen / Prämien
Ladezugang zuhause
Langstreckentauglichkeit
Gebrauchtwagen-Markt

Häufige Fehler beim E-Auto-Vergleich

Ladeverluste vergessen – dadurch wird das E-Auto zu günstig gerechnet.
Nur mit günstigem Haushaltsstrom rechnen, obwohl oft öffentlich geladen wird.
Normverbrauch statt realem Verbrauch aus dem Alltag nutzen.
Autobahn- und Winterverbrauch unterschätzen – er ist deutlich höher.
Kaufpreis-Differenz ignorieren – sie wirkt sich erst nach Jahren aus.
Wertverlust und Versicherung pauschal annehmen, ohne eigene Angebote zu prüfen.
Diesel und Benziner nicht sauber unterscheiden – Preise und Verbrauch sind verschieden.

So rechnet RechnerPilot

Wir berechnen beim E-Auto zuerst den Mischstrompreis aus zuhause und öffentlich geladenem Strom. Danach berücksichtigen wir Ladeverluste und berechnen daraus die Kosten pro 100 km sowie die Jahreskosten. Beim Verbrenner berechnen wir die Kraftstoffkosten aus Verbrauch und Literpreis. Optional können Wartungskosten und Kaufpreis-Differenz einbezogen werden. Die Ergebnisse sind Näherungswerte und hängen stark von Fahrprofil, Ladeverhalten, Preisen, Verbrauch und Fahrzeug ab. Mehr zur Methodik

Ergebnis dient als Orientierung, keine Fachberatung. Preise und Verbrauchswerte können stark von individuellen Gegebenheiten abweichen.

Was bedeutet das Ergebnis?

Der Mischstrompreis ergibt sich aus dem gewichteten Durchschnitt von Heim- und öffentlichem Ladepreis. Ladeverluste erhöhen den effektiven Verbrauch pro 100 km. Ein E-Auto ist vor allem dann günstig, wenn der Anteil des günstigen Ladens zuhause hoch ist – wer viel öffentlich lädt, hat deutlich geringere Einsparungen gegenüber einem Verbrenner.

Formel

Mischstrompreis = Anteil_zuhause × Strompreis_zuhause + Anteil_öffentlich × Ladepreis_öffentlich | Effektiver Verbrauch = Verbrauch × (1 + Ladeverluste) | E-Auto Kosten/100 km = Effektiver Verbrauch × Mischstrompreis | Verbrenner Kosten/100 km = Verbrauch_Liter × Kraftstoffpreis

Annahmen & Standardwerte

  • Strompreis zuhause: 0,37 €/kWh (Bundesdurchschnitt 2024/2025)
  • Ladepreis öffentlich: 0,59 €/kWh (typischer AC-Tarif)
  • Ladeverluste: 10 % (Wallbox, moderate Temperatur)
  • Anteil Laden zuhause: 80 %
  • E-Auto Verbrauch: 18 kWh/100 km (realer Mischbetrieb)
  • Verbrenner Verbrauch: 6,5 l/100 km (realer Mischbetrieb)
  • Benzinpreis: 1,85 €/l (ADAC Kraftstoffpreise 2025)
  • Quellen: Bundesnetzagentur, ADAC, BDEW, Fahrzeughersteller-Angaben

Passe den Strompreis an deinen tatsächlichen Tarif an, um präzisere Ergebnisse zu erhalten.

Beispielrechnungen

E-Auto (18 kWh, 80 % zuhause) vs. Benziner (6,5 l) bei 15.000 km/Jahr

Mischstrompreis: 0,8 × 0,37 + 0,2 × 0,59 = 0,414 €/kWh. E-Auto: 18 × 1,10 × 0,414 = 8,20 €/100 km → 1.230 €/Jahr. Benziner: 6,5 × 1,85 = 12,03 €/100 km → 1.804 €/Jahr. Ersparnis E-Auto: ca. 574 €/Jahr (48 €/Monat).

E-Auto mit viel öffentlichem Laden (70 %) bei 15.000 km/Jahr

Mischstrompreis: 0,3 × 0,37 + 0,7 × 0,59 = 0,524 €/kWh. E-Auto: 18 × 1,10 × 0,524 = 10,37 €/100 km → 1.556 €/Jahr. Benziner: 1.804 €/Jahr. Ersparnis E-Auto: nur ca. 248 €/Jahr – das öffentliche Laden reduziert den Vorteil deutlich.

Häufige Fragen

Das hängt stark vom Ladeverhalten ab. Wer überwiegend zuhause lädt (unter 0,40 €/kWh) und eine Fahrleistung ab 12.000 km/Jahr hat, fährt mit einem E-Auto meistens günstiger. Wer viel öffentlich lädt oder wenig fährt, spart weniger oder gar nichts gegenüber einem sparsamen Verbrenner.

Zuletzt geprüft: 28. Juni 2026
Ergebnisse dienen als Orientierung, keine Fachberatung